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Liebe Leser*innen ,

hier ist er, der neue Newsletter der Stiftung Männergesundheit!

Wir möchten mit Ihnen in Verbindung bleiben und finden, dass ein Newsletter der geeignete Weg hierfür ist. Was können Sie also von nun an alle drei bis vier Monate von uns erwarten?

Wir beleuchten verschiedene Themen der Männergesundheit.
Die Gesundheit des Mannes beschränkt sich nicht nur auf die zweifelsohne wichtige Untersuchung der Prostata. Deshalb nähern wir uns in der Rubrik Im Fokus mit jedem unserer Newsletter einem anderen Aspekt des männlichen Befindens. In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Thema "Übergang in die Rente". Wir freuen uns, dass wir sowohl Prof. Johannes Siegrist, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, als auch
Dr. Matthias Stiehler, wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesundheit, für zwei Beiträge gewinnen konnten. Beide sind Mitherausgeber des im November 2020 erschienenen Vierten Männergesundheitsberichts mit dem Titel "Männer und der Übergang in die Rente".

Wir berichten über Aktuelles sowie dies und das über Männer und ihre Gesundheit.
Es gibt viele Personen, Organisationen und Unternehmen, die Informatives oder Hilfreiches im Bereich der Männergesundheit zu vermelden oder anzubieten haben.
Wir leiten es in der Rubrik Wissenswert + Wichtig an Sie weiter.

Wir bringen Ihnen die Stiftung Männergesundheit näher.
Woran arbeiten wir aktuell? Wer steckt dahinter? Was macht der Förderverein? etc.
Mit jedem Newsletter bekommen Sie also einen EinBlick.

Wenn Ihnen gefällt, was Sie lesen und was die Stiftung Männergesundheit tut, würden wir uns freuen, wenn Sie uns (weiterhin) unterstützen, z.B.
  • als Mitglied unseres Fördervereins,
  • mit einer Spende, die für ein bestimmtes unserer Projekte oder unsere Stiftungsarbeit allgemein bestimmt ist,
  • als Firma oder Organisation, die gemeinsam mit uns Projekte realisiert oder unsere Projekte finanziell fördert, oder
  • als Leser*in unseres Newsletters, denn je mehr Menschen wir erreichen, desto Näher kommen wir unseren Zielen!
Und schreiben Sie uns, wenn Sie Fragen an uns haben, Anregungen oder Kritik äußern möchten! Wir freuen uns über jeden Austausch bezüglich der Männergesundheit.

Wir hoffen, Sie können (trotz Corona) die immer länger und wärmer werdenden Frühlingstage genießen, und wünschen Ihnen nun viel Freude beim Lesen!

Herzliche Grüße aus Berlin senden Ihnen

das Team der Stiftung Männergesundheit und des Fördervereins.

Bleiben Sie gesund!

EinBlick

Neuer Vorstand im Förderverein der Stiftung Männergesundheit

An der Spitze des Fördervereins stehen 6 Personen, die im Januar wieder- bzw. neu gewählt wurden. Wir haben nachgefragt, welches Ziel sich jedes einzelne Vorstandsmitglied für seine Amtszeit gesetzt hat. 

Logo Förderverein
Höffken
Prof. Dr. med. Klaus Höffken, Vorsitzender
Wir müssen mehr Möglichkeiten finden, um die Durchführung der vielen wichtigen Projekte der Stiftung zur Verbesserung der Männergesundheit finanziell abzusichern.
Bruchalska
Dagmara Bruchalska, stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin
Zuhören, Verstehen, Kreieren, Planen, Umsetzen und Zupacken für die Männergesundheit und Ihren Förderverein, um sie in der Mitte der Gesellschaft wahrnehmbar zu etablieren.
Armin Cardinal
Armin Cardinal, stellvertretender Vorsitzender
Mit Männern in den Dialog gehen, um deren Wissen über Gesundheit zu erfahren und ein verstärktes Gesundheitsbewusstsein zu bewirken.
Steffen Lemme
Steffen Lemme, stellvertretender Vorsitzender
Männergesundheit ist wichtig, oft unterschätzt und doch sehr eigen. Es ist eben von der Natur gegeben, dass es einen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt. So haben Männer und Frauen Spezifiken, die auch als solche beachtet werden müssen. Als Vorstandsmitglied des Förderverein der Stiftung Männergesundheit kommt es mir insbesondere darauf an, Menschen für das Thema Männergesundheit zu sensibilisieren. Und bei dieser Aufgabe gibt es wiederum keinen Unterschied zwischen Mann und Frau.
Toni Streitenberger
Toni Streitenberger, stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister
Im Rahmen meiner Möglichkeiten möchte ich meine vorhandenen privaten wie geschäftlichen Netzwerke nutzen, um die Stiftung Männergesundheit zu fördern.
Olaf Theuerkauf
Olaf Theuerkauf, Beisitzer
Das größte Ziel ist es, 1.000 Männer zu finden, die Mitglied im Förderverein werden und von denen 1% sich in unterschiedlichen Formaten im Sinne der Stiftung engagieren.

5 Fragen an...

Prof. Kurt Miller

wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesundheit
Kurt Miller
Aktiv in der Stiftung seit: 2020
Geburtsdatum: 28. April 1952
Beruf: Urologe
Letzte ausgeübte Tätigkeit:
Senior Consultant Urologische Klinik Charité
Familie: 2 erwachsene Kinder
Wohnort: Kleinmachnow

Die 5 Fragen

1. Welche Rolle spielt Ihre eigene Gesundheit in Ihrem Leben?

Sie ist der wichtigste Aspekt meiner Lebensqualität. Für meine Gesundheit mache ich regelmäßig Sport und ich gehe zu den Früherkennungsuntersuchungen. Seitdem ich im Beruf nicht mehr ganz so stark ausgelastet bin und nicht mehr von einem Termin zum nächsten muss, habe ich das Kochen für mich entdeckt. Und alles, was dazu gehört. Zum Beispiel habe ich jetzt an den Wochenenden die Zeit und Muße, bei meinem Bioladen um die Ecke oder auf dem Wochenmarkt frische und gute Lebensmittel einzukaufen. Aus denen bereite ich dann am Abend für mich und meine Partnerin leckere Gerichte zu. Ich bin überzeugt davon, dass meine Gesundheit hiervon sehr profitiert.

2. Welcher Sport ist Ihr Lieblingssport, den Sie selbst machen oder den Sie sich am ehesten vorstellen könnten, bald zu beginnen?
Ich bin in der glücklichen Lage, meine Lieblingssportarten schon ausüben zu dürfen. Zum einen jogge ich zwei- bis dreimal in der Woche. Das ist gesund für Herz und Kreislauf, hält jung und ist außerdem so schön unkompliziert. Zum anderen spiele ich Golf, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Oft werde ich gefragt, warum denn Golf? Dann sage ich, weil man in einer tollen Umgebung ein spannendes Spiel machen kann, bei dem man sich zugegebenermaßen auch mal ganz schön ärgern muss. (lacht) Ach ja, und vergessen möchte ich nicht meine neue/alte Leidenschaft: das Bergwandern! Das Besteigen eines Berges hat zwei Dimensionen, finde ich: die erste ist natürlich das Sportliche. Die zweite ist das Erreichen des Gipfels mit der grandiosen Aussicht. Hier verbinden sich Arbeit und Demut. Hab es als Kind schon gemacht und jetzt wiederentdeckt.

3. Wenn Sie Kultur, so wie jetzt, nicht konsumieren können, was fehlt Ihnen dann am meisten?
Ich muss gestehen, dass mir Konzerte am meisten fehlen. Die Konzerte in der Philharmonie zum Beispiel. (überlegt) Doch vor allem vermisse ich Rock-Konzerte. Die Begeisterung für laute Live-Musik habe ich mir aus meiner Jugend bewahrt. Ich habe immer noch alte Freunde von damals, mit denen ich mich seit Jahrzehnten auf Konzerten treffe. Wir haben sie alle gesehen, die Stones, Queen, Pink Floyd und noch viele, viele mehr. Sie merken, das fehlt mir schon sehr.
Zum Glück gibt es aber auch Kultur, die ich zu Hause genießen kann. Literatur zum Beispiel. Hier warte ich gerade schon ziemlich ungeduldig auf den neuen Roman meines Lieblingsschriftstellers John Irving. Der Mann stammt aus Maine in den USA. Ein Bundesstaat, dem ich mich persönlich sehr verbunden fühle und der sich auch immer wieder in seinen Werken wiederfindet. Außerdem haben es mir seine Sprache und Figuren in den Büchern angetan.

4. Worüber können Sie gar nicht lachen?
Urologenwitze (lacht)

5. Wer ist oder war der bedeutendste Politiker in Ihrem Leben?
Hm, schwierige Frage. Ich würde mich für Winston Churchill entscheiden. Nicht wegen seines starken Alkohol- und Tabakkonsums, sondern aufgrund seiner Lebensleistung. Er trug einen großen, wenn nicht den wesentlichen Teil dazu bei, dass Hitler nicht den Zweiten Weltkrieg gewann. Außerdem war er ein außergewöhnliches Multitalent. Er war nicht nur als Politiker erfolgreich, sondern auch als Schriftsteller – er gewann sogar den Literaturnobelpreis – und als Maler. Erst neulich wurde ein Gemälde von ihm für über 9 Millionen Euro versteigert. Naja, vielleicht haben die Vorbesitzer, nämlich Brad Pitt und Angelina Jolie, den Wert ein wenig gesteigert. Auf jeden Fall hat es mich immer stark beeindruckt, wie weltmännisch und entschlossen Churchill wirkte. Und nicht zuletzt, und hier schließt sich der Kreis zur Männergesundheit wieder, hat Churchill sich seiner lebenslangen Erkrankung, der Depression, nicht gebeugt, sondern sich ihr entgegengestellt.
neue Adresse

Die Stiftung Männergesundheit und ihr Förderverein sind umgezogen

Seit Anfang dieses Jahres haben sowohl der Förderverein als auch die Stiftung Männergesundheit ein neues Büro.

Die Adresse der Geschäftsstellen
lautet nun:
Leipziger Str. 116
10117 Berlin

In unseren Räumlichkeiten befindet sich zudem ein Besprechungsraum mit kleiner Küche. Sobald die Situation es wieder zulässt, können hier Versammlungen und Schulungen mit bis zu 15 Personen stattfinden. Gern können dann auch Vereinsmitglieder bei uns tagen.

Wir teilen uns die Räume mit der Nationalen Gesundheitsakademie, der Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege (KOK) in der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. sowie mit der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.
neue Webseite

Die Homepage der Stiftung Männergesundheit im neuen Gewand

Nach dem physischen Umzug der Stiftung in ihr neues Büro konnte endlich auch der digitale Umzug erfolgen. Seit Ende Februar ist die neue Webseite online. Sie wirkt moderner, weniger verschachtelt und vor allem auch auf einen Besuch mit dem Smartphone ausgelegt.

Einzig der Auftritt des Fördervereins fehlt noch. Dieser wird in Kürze nachziehen.  
Zur Webseite

Im Fokus

Matthias Stiehler

Wenn Männer aus dem Berufsleben ausscheiden

Dr. Matthias Stiehler

Für viele Männer ist der Renteneintritt eine Herausforderung. Viele sind stark mit ihrem Beruf identifiziert. Er bringt Sinn in das Leben und zahlreiche soziale Kontakte hängen mit dem Arbeitsleben zusammen. Der Renteneintritt lässt sich daher als ein „kritisches Lebensereignis“ verstehen, als eine Zäsur. Es geht nicht um ein Weiter-wie-bisher, sondern um eine Neugestaltung des eigenen Lebens.

Dass diese Neugestaltung individuell sehr unterschiedlich aussieht, leuchtet ein. Dabei deckt der Vierte Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit, der im November 2020 herausgegeben wurde und den Titel „Männer und der Übergang in die Rente“ trägt, zwei interessante Fakten auf. Zum einen lässt sich ganz allgemein sagen: Wie Du Dein Leben vor der Rente gestaltet hast, so gelingt Dir dies auch nach Renteneintritt. Wie selbstständig und selbstbestimmt wurde das Leben in den Jahren zuvor gelebt? Wie konnten soziale Kontakte entwickelt und gehalten werden? Gab es nur die Arbeit oder gab es weitere Säulen eigener Aktivitäten? Der andere Fakt, der uns als Herausgeber überrascht hat, betrifft den sogenannten „Rententod“. Fast jeder scheint jemanden zu kennen, der kurz vor oder kurz nach dem Renteneintritt gestorben ist, beziehungsweise hat fast jeder von einem solchen Fall schon einmal gehört. Statistisch aber gibt es den „Rententod“ nicht. Es gibt in dieser Zeit keine Übersterblichkeit.

Dennoch steht jeder Mann vor der Aufgabe, die Herausforderung des neuen Lebensabschnitts anzunehmen. Die ersten Monate stellen sich jedoch selten als Problem heraus. Diese Zeit wird eher als Befreiung empfunden. Aber wenn das „Urlaubsgefühl“ vorbei ist – zumeist nach ca. einem Jahr – und das Rentnerleben zum Alltag wird, braucht dieser eine Struktur und eine Sinnerfüllung. Wie diese konkret aussieht und welche Bereiche sie erfasst, ist individuell verschieden. Manch einer geht im Zusammensein mit den Enkeln auf. Manch einer sucht eine Beschäftigung oder arbeitet gar, wenn auch verkürzt, im alten Beruf weiter. Manch einer ist ehrenamtlich tätig. Manch einer pflegt ein intensives, aber erfüllendes Hobby. Manch einer ist mit der Pflege von Angehörigen ausgefüllt. Wichtig ist, einen Plan zu entwickeln, der den eigenen Interessen und den eigenen Fähigkeiten entspricht. Tätig sein, aber auch um die eigenen Grenzen zu wissen, ist wichtig. Die jungen Senioren – also die Gruppe zwischen 65 und etwa 75 – sind meist noch gut unterwegs. Aber sie sind auch keine Jugendlichen mehr.

Wichtig ist, sich nicht erst ab dem Tag des Rentenbeginns der Gestaltung des Rentnerlebens zu befassen. In den zehn Jahren zuvor sollte der neue Lebensabschnitt bereits in den Blick genommen und vielleicht schon die eine oder andere Perspektive entwickelt werden: Freundschaften jenseits der Arbeit gepflegt, ehrenamtliche Tätigkeit begonnen werden und anderes mehr. In dem Heft „Übergang in die Rente“ unserer Wissensreihe zeigen wir Punkte auf, die es rechtzeitig in den Blick zu nehmen gilt. Während der Vierte Männergesundheitsbericht das Thema von wissenschaftlicher Seite beleuchtet, ist das Wissensreiheheft für jedermann ein ganz praktischer Leitfaden.

Dennoch lohnt es auch, den Vierten Männergesundheitsbericht in die Hand zu nehmen. Hier werden noch weitere Themen besprochen. Etwa die Frage, was Arbeitgeber für ihre Beschäftigten tun können, die in absehbarer Zeit aus dem Berufsleben ausscheiden. Oder wie sich soziale Unterschiede auf den Übergang in die Rente auswirken. Oder wie Projekte gestaltet sein sollten, die auch und besonders männliche Senioren erreichen möchten. Und anderes mehr.
Johannes Siegrist

Berentung: Verlust oder Befreiung?

Prof. Johannes Siegrist

Männer sind im Allgemeinen stärker als Frauen von dem Ereignis der Berentung betroffen. Dies nicht nur, weil ihre Erwerbsbeteiligung durchschnittlich länger dauert und kontinuierlicher erfolgt, sondern vor allem, weil berufliches Handeln und beruflich vermittelter sozialer Status für das Selbstwert-Erleben eine zentrale Bedeutung besitzen.

Ob der Renteneintritt mit negativen Gefühlen des Verlusts oder positiven Gefühlen der Befreiung einhergeht, hängt wesentlich von zwei Bedingungen ab. Zum einen bestimmt der vorhergehende Berufsverlauf mit seinen Benachteiligungen oder Privilegien darüber, ob und wie weitreichend Einschränkungen oder Verbesserungen der sozioökonomischen und der gesundheitlichen Lage im Rentenalter zu erwarten sind. Zum andern entscheiden vorbereitende Planungen und hierfür bereitstehende Ressourcen mit, ob das Leben in der ‚Zeit danach‘ befriedigend gestaltet werden kann.

Beide Bedingungen sind durch die in unserer Gesellschaft vorherrschende ungleiche soziale Chancenstruktur miteinander verknüpft. Aus dieser Verknüpfung leiten sich wichtige sozial- , gesundheits- und arbeitsmarktpolitische Forderungen ab. Sie zielen auf die Verringerung gesellschaftlicher und gesundheitlicher Disparitäten ab, und sie verlangen verstärkte Investitionen in gute Arbeit und Beschäftigung bereits im frühen und mittleren Erwerbsalter.

Für uns alle, für Männer wie für Frauen gilt, dass aktives und gesundes Altern umso besser gelingt, je früher die Voraussetzungen hierzu auf der Ebene struktureller Maßnahmen ebenso wie auf der Ebene individuellen Handelns geschaffen werden.
4. MGB

Das dritte Leben

Alles gut im Rentenalter – Vierter Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit

Gibt es wirklich das berüchtigte tiefe Loch, in das Männer angeblich fallen, wenn das Berufsleben vorbei ist? Wie überstehen Männer den Tag X, an dem zum ersten Mal die Rente auf dem Konto eingeht? Bedeutet der Eintritt in das „dritte Leben“ nach Jugend und Erwerbstätigkeit den Anfang vom Ende oder ist er der Beginn von lang ersehnter Freiheit und Abenteuer? Antworten auf diese und viele andere Fragen zum Thema „Männer und der Übergang in die Rente“ gibt der vierte Männergesundheitsbericht.
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WR-Rente

Kurzratgeber für den Renteneintritt

Egal mit welchem Gefühl ihm entgegengesehen wird, der Ruhestand will gut vorbereitet sein. Im Heft Nr. 27 aus der Wissensreihe der Stiftung Männergesundheit heißt es, dass „bereits 8 bis 10 Jahre vor dem Renteneintritt […] entscheidende Weichen für später“ gestellt werden können.

Gerade für Männer, die gemeinhin als eher berufsorientiert gelten und denen mit dem Ende ihrer Erwerbstätigkeit Gefahr droht, in das berühmte „Loch“ zu fallen, kann eine Orientierung in Hinblick auf den bevorstehenden Ruhestand hilfreich und sinnvoll sein. Die Stiftung Männergesundheit hat daher den Kurzratgeber „Übergang in die Rente“ erstellt. Gefördert wurde sie dabei von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Die kompakte 12-seitige Broschüre enthält viele praktische Tipps, wie man(n) sich auf den Ruhestand vorbereiten kann, um diesen erfüllt und aktiv erleben zu können. So beinhaltet das Heft u.a. eine kleine „Checkliste für Ihre Zukunft“ wie auch eine Anleitung zu einem Rentenordner.
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Podcast zum Buch "In Rente" von Wolfgang Prosinger

Passend zum Vierten Männergesundheitsbericht mit dem Thema "Männer und der Übergang in die Rente" haben wir einen Podcast produziert. Der Schauspieler Peter Rauch liest acht Kapitel aus dem Buch "In Rente" von Wolfgang Prosinger vor. Das Werk stammt bereits aus dem Jahr 2015. Wir danken dem Verlag Rowohlt Taschenbuch sowie der Familie des mittlerweile leider verstorbenen Journalisten und Autors Wolfgang Prosinger für die Zuverfügungstellung dieses Titels.

Nichts bedeutet eine größere Veränderung für unser Leben als der Renteneintritt. Denn wir werden ab der Grundschule vom Leistungsgedanken bestimmt: Schule schaffen, Job bekommen, Karriere machen etc. Plötzlich aber geht es nicht mehr um Leistung. Eine Konstante, die das Leben 60 Jahre lang bestimmt hat, bricht weg. Ist das ein Glücksfall, weil leidige Pflichten und Zwänge endlich wegfallen? Oder bedeutet es den Absturz in die Bedeutungslosigkeit und den Verlust des Lebenssinns?
Einfühlsam, dicht und humorvoll beschreibt Prosinger den Weg in die Rente, der uns alle – ganz unmittelbar oder als Angehörige – angeht.
Unser Podcast auf YouTube

Wissenswert + Wichtig

Die 28. Männergesundheitswoche findet weltweit vom 14. bis 20. Juni 2021 statt. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr wie bereits im Jahr 2020 alle Anstrengungen, um die Corona-Epidemie einzudämmen.

Die Stiftung Männergesundheit empfiehlt den Netzwerken für Jungen- und Männergesundheit, den Kommunen sowie den Akteuren im Bereich der Jungen- und Männergesundheit, sich einen der im Aufruf dargestellten Schwerpunkte für einen Aktionsplan in der Männergesundheitswoche herauszugreifen und öffentliche Aufmerksamkeit über Medien zu erlangen, damit männerspezifische Gesundheitsprobleme speziell im Zusammenhang mit der Bewältigung der Corona-Epidemie thematisiert und aufgegriffen werden.
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Corona
Auf zum Impfen,
Männer!

Seit Ende des letzten Jahres wird in Deutschland gegen Covid-19 geimpft. Gerade Männer sollten die Chance nutzen und sich impfen lassen. Denn in vielen Altersgruppen sterben zwei- bis drei Mal so viele Männer wie Frauen an den Folgen des Virus.
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Medien
TV-Sendung "Planet Wissen" widmet sich der Männergesundheit

Olaf Theuerkauf, Vorstand der Stiftung Männergesundheit, wurde zum Thema "Männer und ihre Gesundheit – Was Mann dafür tun kann" eingeladen.
Zur Sendung

Medien
Die Stiftung Männergesundheit im MDR KULTUR Spezial

Das Thema der Sendung lautete "Männer, aufgepaßt: Renteneintritt kann Ihre Gesundheit gefährden!" Wie wir oben gelesen haben, kann Mann sich vorbereiten auf die Rentenzeit und dadurch die Risiken minimieren. Auch hier war Olaf Theuerkauf Gast und wertvoller Gesprächspartner in der Sendung.
Zur Sendung

Netzwerk Jungen- und Männergesundheit
Auftakt-Workshop: Auf zu einer Männergesundheitsstrategie!

Männer werden in der Gesundheitsförderung sowie in der gesundheitsbezogenen Prävention und Versorgung seit nunmehr 20 Jahren in Deutschland zunehmend spezifisch adressiert. Zahlreiche Beispiele guter Praxis sind zwischenzeitlich entstanden, stellen jedoch nach wie vor wenig miteinander verbundene Einzelaktivitäten dar. Eine übergeordnete Strategie kann hier zu einer qualitativen Weiterentwicklung beitragen. Auch die Stiftung Männergesundheit, vertreten durch Frau Prof. Doris Bardehle, wird an dem Workshop teilnehmen.
Weitere Informationen

Netzwerk Jungen- und Männergesundheit
„Männergesundheit kommunal“ Stuttgart, 25.06.21

Die Praxis einer Förderung der Männergesundheit bezieht sich notwendig auf Settings mit männlichem Publikum und auf männliche Lebenswelten, die nicht zuletzt im kommunalen Raum zu finden sind. Dort bringen Männer ihre Gesundheitsressourcen ins Spiel, dort bewältigen sie Gesundheitsrisiken und -belastungen. Im sozialen Nahraum erhalten sie Impulse für Gesundheitswahrnehmung und Gesundheitsverhalten – und stoßen möglicherweise auf entgegenkommende Gesundheitsangebote und Settinginterventionen.

Nachdem sich in den letzten Jahren deutschlandweit Kommunen für einen Fokus auf Männergesundheitsförderung entschieden haben, erscheint die Zeit reif für einen Austauch, der solche Zusammenhänge in den Blick nimmt und gemeinsam reflektiert.
Weitere Informationen

Das letzte Wort

Der Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern, ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen.

– Sprichwort aus Spanien –
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